Hilfe bei Burn-Out und Depressionen im Job
(Stuttgart, 19.10.2009) Stuttgart, 12. Oktober 2009
Etwa jeder dritte erwachsene Deutsche erkrankt im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. Die Folgen von Depressionen, Burn-Out und Borderline-Syndrom sind krankheitsbedingte Ausfälle im Job und immer häufiger auch Berufsunfähigkeit. Um den Betroffenen zu helfen, eröffnet das SRH Berufliche Trainingszentrum Rhein-Neckar (BTZ) am 19.10. eine Filiale in Stuttgart. Hier werden Menschen mit psychischen Erkrankungen auf den Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereitet. In enger Kooperation mit der Arbeitsagentur und den Rentenversicherungen reagiert die SRH damit auf die steigende Nachfrage nach entsprechenden Angeboten und rückt näher an die Kunden in der Region.
Die beruflichen Trainings dauern 6 bis 12 Monate. Dauer und Schwerpunkte richten sich nach dem individuellen Qualifizierungsbedarf. Die Teilnehmer lernen in einem realistischen, betriebsnahen Rahmen, verknüpft mit externen Praktika in Industrie- und Wirtschaftsbetrieben. Für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist dabei die Förderung von Belastbarkeit, Konfliktfähigkeit und Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzen besonders wichtig.
Sie sind herzlich zur Eröffnung der Stuttgarter Filiale eingeladen:
Montag, 19. Oktober 2009, 10:00 Uhr
SRH Berufliches Trainingszentrum
Hasenbergstraße 31, 70178 Stuttgart
Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:
- Prof. Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender der SRH
- Franz Schaidhammer, Oberbürgermeister der Stadt Wiesloch
- Ralf Fuhrländer, Leiter Rehabilitationsbereich der Deutschen Rentenversicherung Bund Baden-Württemberg
- Renate Schmidt, Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg, Stuttgart
Seit 30 Jahren bereitet das SRH Berufliche Trainingszentrum Rhein-Neckar Menschen mit psychischen Erkrankungen auf die Rückkehr ins Berufsleben vor. Etwa zwei Drittel der Absolventen finden wieder einen passenden Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das berufliche Training wird von der Arbeitsagentur, den Deutschen Rentenversicherungen oder den JobCentern/ARGEn finanziert. Hierfür muss ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt werden.
Weitere Informationen unter http://www.btzrn.de/ oder 07 11-65 67 98 11.

